K2 – Ihr Partner für Hygiene & Desinfektion

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Hygiene ist Prävention und Risikominimierung

 

Die Anforderungen an die Hygiene werden nicht nur in Gesundheitseinrichtungen und Heimen und der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung immer höher, auch der öffentliche (Schule, Kita) und gewerbliche (Hotel, Immobilien) Bereich  werden in die Hygieneüberwachung stärker einbezogen, z.B. durch die Trinkwasserverordnung. Natürlich kann auch die sorgfältige Beachtung der Hygiene Infektionsrisiken nur minimieren – aber nicht auf Null setzen. Im Falle einer Infektion sollen dann schnell wirksame Antibiotika zur Verfügung stehen.  Das wird einfach erwartet – ist aber nicht selbstverständlich. Es setzt voraus, dass die vorhandenen Antibiotika sehr gezielt und restriktiv eingesetzt werden. Denn Bakterien können unter günstigen Bedingungen innerhalb von 24 Stunden 50 Generationen hervorbringen und so Abwehrmechanismen, die die Wirksamkeit von Antibiotika aufheben, schnell verbreiten. Die Abwehrmechanismen werden nicht nur innerhalb der Art durch Zellteilung vererbt, sondern sie können über mobile genetische Elemente (Plasmide) zusätzlich auf andere Bakterienarten übertragen werden. Das Ergebnis sind multiresistente Keime (MRSA = Methicillin resistente Staphylococcus aureus, VRE = Vancomycin resistente Enterokokken, CRKP = Carbapenem resistente Klebsiella pneumonia und andere), gegen die auch Reserve- Antibiotika nichts mehr ausrichten können. Multiresistente Keime sind häufig dort anzutreffen, wo Antibiotika prophylaktisch statt zielgerichtet oder nicht anlassbezogen eingesetzt werden: in Kliniken und in der Tierzucht. Von dort verbreiten sie sich und besiedeln zunehmend den privaten und öffentlichen Bereich.

Mit Polyhexanid (PHMB) und Anolyt gibt es wirksame und sich ergänzende Desinfektionsmittel, die risikoarm in der Anwendung sind und gegen die eine Resistenzbildung aufgrund ihres Wirkmechanismus unwahrscheinlich und bis dato nicht bekannt ist. Mit dem Einsatz dieser Substanzen läßt sich der Verbrauch von Antibiotika reduzieren. K2 hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Prozess zu unterstützen.

Der Einsatz von umwelt- und gesundheitsgefährdenden Bioziden unterliegt bereits einer Substitutionspflicht. Nach § 6 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist ein Unternehmen verpflichtet Substitutionsprüfungen vor­zu­nehmen, wenn es Gefahrstoffe benutzt. Ist es möglich, einen weniger ge­fähr­lichen oder sogar ungefährlichen Stoff zu verwenden, so muß dieser neue Stoff verpflichtend eingesetzt werden.

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